#Schloss #Schwetzingen: #Whisky #Spring am 17. und 18. Februar

Feine Whisky-Sorten probieren und dabei den Blick über den winterlichen Garten von Schloss Schwetzingen schweifen lassen: Diese Gelegenheit bieten die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg den Gästen der beliebten „Whisky-Spring“-Messe am 17. und 18. Februar. Zum vierten Mal bieten rund 40 Abfüller, Erzeuger und Händler Kostproben im stilvollen Ambiente der Nördlichen Zirkelsäle im Schwetzinger Schlossgarten an.

Genuss und Geschichte als Motto in den schlössern
Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg setzen schon lange in ihren Monumenten auf die Verbindung von „Genuss und Geschichte“. Dieses Motto steht über vielen Sonderführungen und Veranstaltungen, bei denen die Besucher in den Schlössern und Klöstern regionalen Wein probieren oder Gebäck aus klösterlicher Tradition kennenlernen. In Schloss Schwetzingen hat der Publikumserfolg der „Whisky-Spring“ gezeigt, wie gut diese Verbindung funktioniert – bereits zum vierten Mal öffnen sich die Zirkelsäle für die Messe-Gäste.

ideales ambiente für den genuss
Die lichtdurchfluteten Räume bieten Genießern und Händlern am 17. und 18. Februar den eleganten Rahmen für die hochprozentigen Verkostungen. Die Aussteller sind als Abfüller, Erzeuger und Händler allesamt Experten auf ihrem Gebiet. Whiskyfreunde finden vor den Rundbogenfenstern mit herrlichem Ausblick auf den Garten nicht nur Blends und Single Malts aus Schottland und Irland, sondern überraschen mit Tropfen aus der Region, den Schweizer Bergen oder der Schwäbischen Alb. Voraussetzung für die Verkostung der traditionsreichen Brände: Wer die hochprozentigen Kostbarkeiten probieren will, muss über 18 Jahre alt sein.

STiller Schlossgarten im winter
Ein Blick von den Zirkelsälen hinaus in den Schwetzinger Schlossgarten ist immer ein Genuss: Vor den Zirkelbauten erstreckt sich das ornamentale Kreisparterre im französischen Stil. Die weiter entfernten Areale sind als Landschaftsgärten im englischen Stil angelegt. Die Schönheit und Harmonie des historischen Schlossgartens sorgt für das Renommee der kurfürstlichen Sommerresidenz weit über die Landesgrenzen hinaus. Jetzt im Winter bietet sich die Gelegenheit zu besonders stimmungsvollen Spaziergängen im noch stillen Garten – eine perfekte Ergänzung zu den Whisky-Proben in den Zirkelsälen.

www.schloss-schwetzingen.de
www.schloesser-und-gaerten.de

Service

4. WHISKY-SPRING
Whisky-Messe mit Verkauf

VERANSTALTUNGSORT
Schloss und Schlossgarten Schwetzingen
Nördlicher Zirkelbau
68723 Schwetzingen

TERMIN
Samstag, 17. Februar und Sonntag, 18. Februar 2018

ÖFFNUNGSZEITEN
Samstag 11.00 – 20.00 Uhr
Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr

EINTRITT
Tageskarte im Vorverkauf
pro Person 12,00 €
Tageskarte an der Tageskasse
pro Person 15,00 €
Zwei-Tages-Ticket im Vorverkauf
pro Person 22,00 €
Zwei-Tages-Ticket an der Tageskasse
pro Person 28,00 €

VORVERKAUFSSTELLEN
Joe’s Malt Shop, Mannheimer Str. 34, 68782 Brühl
Schwetzinger Zeitung, Carl-Theodor-Str. 1, 68723 Schwetzingen
Falke exklusive, Carl-Theodor-Str. 27, 68723 Schwetzingen
Genuss im Quadrat, L 14 8-9, 68161 Mannheim
Spirituosen Futterer, Wildemannstr. 13, 68723 Schwetzingen
Weitere Informationen: www.whisky-spring.de

www.schloss-schwetzingen.de
www.schloesser-und-gaerten.de

#Spargeljubiläum Stadt #Schwetzingen

Spargelteaser (Kurzfilm zum Spargeljubiläum) ist unter: www.schwetzingen.de sowie Youtube:https://youtu.be/yJPm2hGskno abrufbar.

Die Stadt Schwetzingen feiert in diesem Jahr das kulinarische Themenjahr: „350 Jahre Spargelanbau“ in Schwetzingen.

Spargelbroschure_2018.pdf

Intro Schwetzingen feiert 2018.docx

#KÖRPERWELTEN Museum in #Heidelberg startet mit Vorverkauf

KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg startet mit Vorverkauf

Der Vorverkauf für das KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg hat
begonnen. Mit dem ersten Besuchstag am 28. September 2017 öffnen die
KÖRPERWELTEN offiziell ihre Türen im Alten Hallenbad Heidelberg. Wer
die Anatomieschau in der Metropol-Region besuchen möchte, hat ab
sofort die Möglichkeit, Tickets bei reservix.de und allen bekannten
Vorverkaufsstellen zu erwerben. Die Preise für Einzeltickets liegen
zwischen 11 und 17 EUR, Gruppentickets sind bereits ab 10 EUR
erhältlich.

Die Anatomie des Glücks
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Glück und die Auswirkungen auf
den menschlichen Körper und die seelische Gesundheit ist Schwerpunkt
der KÖRPERWELTEN in Heidelberg. »Gesundheit und Glück sind kein
Zufall, beides können wir aktiv beeinflussen. Dies möchten wir mit
unserer neu konzipierten Ausstellung zeigen. Wir sind nicht nur unser
Glückes Schmied, wie es heißt, sondern tragen auch mit unserem
Lebenswandel dazu bei, dass wir möglichst lange fit und gesund
bleiben«, erklärt die Ärztin und Kuratorin Dr. Angelina Whalley.

Schulklassen profitieren von einem Sonderpreis von 9 EUR pro Schüler.
In vielen Schulen ist das Thema Glück heute essentieller
Unterrichtsbestandteil. Ziel ist es, das persönliche Glück durch
interaktive Einbindung der Schüler individuell erfahrbar und etwas
greifbarer zu machen. Lehrer und Eltern erhalten umfangreiche
Begleitmaterialien, um den Ausstellungsbesuch mit Kindern und
Schülern vor- und nachzubereiten. Buchungen für Schulklassen und
Gruppen werden telefonisch unter 069 407662-522 entgegengenommen.

Altes Hallenbad Heidelberg als Event-Location
Hans-Jörg Kraus, Eigentümer des Alten Hallenbads Heidelberg freut
sich schon jetzt: »Die KÖRPERWELTEN runden unser Tagungs- und
Veranstaltungshaus perfekt ab – als attraktiver Programmpunkt zum
Thema Gesundheit und Prävention für Firmen, die hier in der
Dach-Lounge oder im Frauenbad ihre Tagungen und Events durchführen.«

 

#Darmstadt „ungeschminkt“ – heute mal ein paar Eindrüc#Mathildenhöhe

#Ausstellung im #Lobdengau Museum : KAMPF UM #LADENBURG

Ein verborgener Münzschatz, Armbrustbolzen und goldverzierte Wände:
Im Spannungsfeld zwischen Bischof und Pfalzgraf war das hoch- und
spätmittelalterliche Ladenburg alles andere als ein beschauliches Städtlein
am Neckar. Wer herrschte und lebte hier? Und warum war Ladenburg
Schauplatz von kriegerischen Handlungen?

In der zweiten Runde des von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten
Projektes Denkwerk Mittelalter beschäftigen sich Ladenburger und
Heidelberger Schüler mit diesen Fragen. Dabei werden sie wieder von ihren
Geschichtslehrern, Studierenden und Professoren der Universität
Heidelberg sowie der Leitung des Lobdengau-Museums begleitet.

Die zum Teil erstmals gezeigten Objekte der Sonderausstellung
dokumentieren eindrucksvoll einen hohen Lebensstandard im Umfeld
des Bischofs, weisen aber zugleich auf unruhige, kämpferische
Zeiten hin.

#Neckartal #Burgfeste #Dilsberg: Ausflugsziel im Sommer

Hoch über dem Neckartal thront die Burgfeste Dilsberg auf dem gleichnamigen Berg. Gerade im Sommer ist die Burgfeste ein ideales Ausflugsziel für Familien: Das eindrucksvolle Burg-Feeling in den alten Mauern ist immer ein sicherer Tipp für Kinder – und davon bietet der Dilsberg einiges. Die spektakuläre Aussicht lohnt jeden Weg und als überraschende Entdeckung führt ein geheimnisvoller Brunnenstollen tief in den Berg.

historisches ausflugsziel hoch über der stadt
Der höchste Turm der Burgfeste ist weithin zu sehen: Der sechseckige Bergfried überragt noch heute die Burg und das kleine Städtchen Dilsberg auf der Kuppe hoch über einer Neckarbiegung. Der Bergfried bietet einen Rundumblick über das Flusstal und die Hügelzüge des Odenwalds. Die Burganlage beeindruckt durch ihre hoch aufragenden Mauern. Ein dramatischer Höhepunkt des Dilsberg-Besuchs und eine große Attraktion nicht nur für Kinder liegt in der Tiefe verborgen: der geheimnisvolle unterirdische Brunnenstollen. Über Generationen hielten sich auf dem Dilsberg die Sagen und Geschichten, dass einst ein unterirdischer Geheimgang durch den Burgberg führte. Erst in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Stollen wieder freigelegt – und der Besuch ist heute noch ein Abenteuer.

die Geschichte der burgfeste
Die Geschichte reicht weit zurück: In der Mitte des 12. Jahrhunderts errichteten die Grafen von Lauffen eine Burg auf der Kuppe des 288 Meter hohen Dilsbergs. Es entstand ein Wohnturm, umgeben von einer ovalen Ringmauer und einem umlaufenden Graben. Die Burg sollte den Einflussbereich der Grafen sichern – besonders in Hinblick auf die mächtigen Pfalzgrafen im nahegelegenen Heidelberg. Doch im 14. Jahrhundert gelang es den Pfalzgrafen bei Rhein, die Burg in ihren Besitz zu bringen. Die neuen Herren bauten die Burg zu einer Feste mit Schildmauer, einem neuen Wohnbau und einer Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden aus. Dilsberg entwickelte sich für die Heidelberger Pfalzgrafen zu einem wichtigen militärischen und administrativen Standort.

Der unterirdische geheimgang
Und auch die Geschichte um den geheimnisvollen Brunnen mit seinem tiefen Schacht und dem Brunnenstollen lässt sich erzählen: Der Brunnen entstand bereits im 12. Jahrhundert. Als die Festung im 17. Jahrhundert erweitert wurde, kam ein Quergang dazu, 78 Meter weit durch den Felsen gemeißelt. Dieser Stollen im Berg war es, der sich im Lauf der Jahrhunderte zum Geheimgang wandelte. Obwohl er zugeschüttet war, hielt sich die Erinnerung an den unterirdischen Weg durch den Berg. 1926 konnten Brunnen und Stollen wieder freigelegt werden – und heute kann die eindrucksvolle Anlage besichtigt werden. Beliebt ist die Burgfeste auch für Feste und Feiern: Ihre rustikalen Räume werden oft für private Veranstaltungen gemietet.

www.burgfeste-dilsberg.de
www.schloesser-und-gaerten.de

service

ÖFFNUNGSZEITEN
Burg und Burghof
Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10.00-17.30 Uhr (bis 31. Oktober)
Brunnenstollen
Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10.00-17.30 Uhr (bis 15. Oktober)

EINTRITT
Erwachsene 2,00 Euro, ermäßigt 1,00 Euro, Familien 5,00 Euro

FÜHRUNGEN UND Information
Burgfeste Dilsberg
Burghofweg 3a
69151 Neckargemünd
www.burgfeste-dilsberg.de

INFORMATION UND VERMIETUNG
Telefon +49(0)62 23.61 54
armin-erles

GRUPPENFÜHRUNGEN
Tourist-Information Neckargemünd
Neckarstraße 21
69151 Neckargemünd
Telefon +49(0)62 23.35 53
info
www.neckargemuend.de

www.burgfeste-dilsberg.de
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Der #Pfälzerwald bei Fahrtziel Natur

15 Jahre Fahrtziel Natur – Nachhaltige Mobilität in Großschutzgebieten
Biosphärenreservat Pfälzerwald beteiligt sich an Jubiläumsaktionen

Das Schutzgebiet Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald ist seit 2009 Partner in der Kooperation „Fahrtziel Natur“, in der über 20 Großschutzgebiete in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz für den nachhaltigen Tourismus und die umweltfreundliche Mobilität vor Ort werben.

Zum 15-jährigen Jubiläum von „Fahrtziel Natur“ haben die Schutzgebiete nicht nur Gelegenheit, ihre Mobilitätsangebote bei einer Festveranstaltung in Potsdam vorzustellen, sondern können auch Partnerschaften mit anderen Schutzgebieten eingehen und zu einer – natürlich umweltfreundlichen – Reise in das jeweilige Partnergebiet einladen. Der Pfälzerwald, vertreten durch die touristische Dachorganisation Pfalz.Touristik e.V., bildet dabei ein „Tandem“ mit der Uckermark, die die Schutzgebiete Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und den Naturpark Uckermärkische Seen umfasst. Zwei Pfälzern wird so eine Reise in das Partnergebiet ermöglicht, während zwei Gäste aus der Uckermark umgekehrt den Pfälzerwald kennen lernen dürfen.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss folgende Frage richtig beantwortet werden: Nach welchem Tier ist KEINE Buslinie im Naturpark Pfälzerwald benannt: Fuchs, Luchs, Meerschweinchen, Gäsbock.
Die Antwort sollte per E-Mail oder Postkarte bis zum 15.7.2016 an info bzw. Pfalz.Touristik e.V., Martin-Luther-Str. 69, 67433 Neustadt / Weinstr. gesendet werden, als Preis für die Pfälzer winkt eine Reise inkl. Übernachtung, Anreise mit der Bahn und Freizeitangeboten in der Uckermark. Die genaue Beschreibung des Gewinnspiels gibt es unter www.pfalz.de/freizeit-und-erleben.
Die Reise kann bis zum 15.12. 2016 (spätester Rückreisetermin) eingelöst werden, nach Absprache bzgl. der Verfügbarkeit mit dem Übernachtungsbetrieb.

Hintergrundinformationen zu Fahrtziel Natur:

Seit 2001 engagieren sich die drei großen deutschen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie die Deutsche Bahn in der Kooperation Fahrtziel Natur. Gemeinsam setzen sie sich für umweltfreundliche Mobilität und nachhaltigen Naturtourismus ein. Ziel der Kooperation ist es, den touristischen Verkehr in sensiblen Naturräumen vom privaten Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern. Damit werden CO2-Emissionen eingespart und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt geleistet.

Der Pfälzerwald ist seit 2009 Partnergebiet. Die Aktionen im Rahmen der Kooperation werden von der Pfalz.Touristik, dem Naturpark (Bezirksverband Pfalz) und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gemeinsam koordiniert und durchgeführt. Dadurch entsteht auch innerhalb der Region eine stärkere Vernetzung der Partner in den Bereichen Tourismus, Naturschutz und Mobilität.

Fernverkehrszüge fahren bis Mannheim, Neustadt/Weinstr. oder Kaiserslautern. Von dort aus bietet der Rheinland-Pfalz-Takt Zugang zu allen Teilen des Pfälzerwaldes. Mit 10 ausgezeichneten „Wanderbahnhöfen“ bietet die Pfalz beste Voraussetzungen für umweltbewusste Wanderer. In der Saison erschließen Wanderbusse attraktive Ziele im Naturpark: Der Gäsbockbus (LInie 517) fährt nach Johanniskreuz und zum Haus der Nachhaltigkeit, der Kalmit-Express (Linie 503) erreicht wichtige Wanderziele und Hütten des Pfalzerwaldvereins. Der Ausflugszug Bundenthaler bringt Besucher aus der Metropolregion ins Dahner Felsenland.

Bilder / Fotonachweis:
Annweiler Burg-Trifels-3 Büro für Tourismus Annweiler
Annweiler Wassergasse: Büro für Tourismus Annweiler
Gräfenhausen Familienausflug Weinberg: Büro für Tourismus Annweiler
Trifels_Blick: Pfalz.Touristik e.V.

Kontakt
Pfalz.Touristik e.V.
Barbara Imo
Tel.: 06321-3916-923
imo

#Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ hat nun Licht

Licht nicht nur am Ende des Tunnels
Grube „Marie in der Kohlbach“ im Hohensachsener Wald ist ans Stromnetz angeschlossen – Rund 700 Besucher pro Jahr – Saison hat begonnen

Weinheim. Licht ohne lästigen Brummton, Strom ganz ohne Aggregat – das gibt es jetzt im kleinen aber historisch sehr wertvollen Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ im Wald von Weinheim-Hohensachsen. Für die regelmäßig und ehrenamtlich dort arbeitenden Männer der AG Altbergbau Odenwald ist das eine große Verbesserung – aber ebenso natürlich für die Besucher des früheren Silberbergwerkes oberhalb des Kohlbachtals in Hohensachsen. Und immerhin sind es mittlerweile 700 Menschen pro Saison, davon etwa die Hälfte Schüler und Kinder, die das kleine Bergwerk besuchen.
Sichtlich stolz nahm die AG Altbergbau in Anwesenheit von Partnern, Förderern und Behördenvertretern jetzt mit einem symbolischen Schalterdruck die neue Stromversorgung für die Grube in Betrieb.
Der „Meilenstein“ Stromanbindung ist auch ein Geburtstagsgeschenk, denn vor zwanzig Jahren öffneten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hohensachsen und ein Personenkreis die Grube, aus dem wenig später die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald entstand. Nach vielen Schwierigkeiten war es der inzwischen leider verstorbene Dr. Klaus Gründel, der mit viel Geduld und Gespür die Verhandlungen mit den zuständigen Behörden führte und es überhaupt erst ermöglichte, dass die Grube Marie seit 2008 als Besuchergrube zugelassen wurde. Heute ist die AG Altbergbau Odenwald neben ihren Aktivitäten in der „Grube Marie“ im gesamten Odenwald auf den Spuren des historischen Bergbaus unterwegs und zu einem wichtigen Ansprechpartner der Denkmalbehörden in Hessen und Baden-Württemberg geworden.
Die Bergwerker nutzten die Gunst der Stunde, als 2014 Planungen der Nachbar-Gemeinde Hirschberg bekannt wurden, mit der AWO den Waldkindergarten im Kohlbachtal ganz in der Nähe der Grube einzurichten; Strom, Wasser und Kanal wurden gelegt. Damit waren nur noch rund 300 Meter Forstweg zur „Grube Marie“ zu bewältigen. Die Genehmigungsplanung für die Untere Naturschutzbehörde bereitete das Ingenieurbüro Schulz aus Hirschberg vor und sponserte auch das Erdkabel, wie Jochen Babist bei einer kleinen Feierstunde erläuterte. Babist ist gemeinsam mit Marcel Storm Leiter der Grube. Als Projektförderer nannte Babist die Bürgerstiftung Weinheim, die Stadt Weinheim und hier insbesondere die Ortsverwaltung Hohensachsen, den Geo-Naturpark, die Gemeinde Hirschberg und die Firma Hess Natursteine aus Seeheim-Jugenheim. Innerhalb von drei Tagen war das Erdkabel verlegt, anschließend wurde der Forstweg neu geschottert.
Jochen Babist und Marcel Storm bedankten sich bei allen Unterstützern und unterstrichen die interkommunale Zusammenarbeit rund um die „Grube Marie“, besonders das Engagement des Hirschberger Bürgermeister Manuel Just aus Hirschberg für die Grube, die eigentlich auf Weinheimer Stadtgebiet liegt. Großsachsen und Hohensachsen sind aus geologischer Sicht einem kleinen Bergbaurevier zuzurechnen, das seit dem Mittelalter eine gemeinsame Geschichte teilt, beschrieb Diplom-Geologe Jochen Babist. Entsprechend sei die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald seit 2008 auch rund um Großsachsen aktiv, wo sie mit Unterstützung der Gemeinde Hirschberg und des Geo-Naturparks vier Stollenmundlöcher wiederhergestellt und gesichert hat. Stationen werden nun in geführte Wanderungen eingebunden, die auch über den neu erstellten Blütenweg führen und mit einer Besichtigung der Grube Marie enden (die anderen Bergwerke sind nicht als Besuchergruben zugänglich).
Babist präsentierte dazu auch den neuen, erweiterten Flyer, der auf der Innenseite eine Karte mit Wandermöglichkeiten und den montangeschichtlich und geologisch interessanten Punkten der Umgebung von Großsachsen und Hohensachsen enthält.
INFO: Das historische Blei- und Silberbergwerk aus dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit ist jeden vierten Samstag im Monat von Mai bis September geöffnet, Voranmeldung bei der Verwaltungsstelle Hohensachsen unter 06201-592823. Individuelle Gruppenführungen können von Mai bis Oktober unter j.babist vereinbart werden, gerne auch Rundwanderungen durch das gesamte Bergbaurevier Großsachsen-Hohensachsen ab fünf Personen (3 bis 4 Stunden).

#Kurpfalz #Leimbachroute : wunderbare neue Radtour entlang des Leimbach

Lust auf Radeln über die Felder von Sinsheim bis Ketsch ?

Die 46 km lange Leimbachroute in der Rhein-Neckar-Region beginnt am Bahnhof Sinsheim-Hoffenheim und führt abseits verkehrsreicher Straßen über die Städte Wiesloch, Leimen und Schwetzingen an den Rhein. Die leichte und gut ausgeschilderte Route führt durch idyllische Kraichgaudörfer, urbane Siedlungsbereiche in der Ebene und ursprüngliche Rheinauen. Begleiten Sie den Leimbach von der Quelle bis zur Mündung auf einer Entdeckungsreise durch die alte Kurpfalz und die neue Metropolregion Rhein-Neckar.

http://www.leimbachroute.de