Absage Hockenheimer Fastnachtszug 2022

HMV – Absage Fastnachtszug 2022 in Hockenheim

„Wir haben alles versucht, den Hockenheimer Fastnachtszug am 26. Februar 2022 doch irgendwie durchführen zu können,“ so Birgit Rechlin, Geschäftsführerin des Hockenheimer Marketing Vereins (HMV), „aber die aktuelle Situation mit der neuen Omikron-Variante und den Ausweitungen der Corona-Maßnahmen lässt uns leider keine andere Wahl, so dass wir auch für 2022 den Fastnachtszug in Hoggene absagen müssen.“
Mehr als 1.000 Teilnehmer und ca. 25.000 Zuschauer wären normalerweise beim Fastnachtszug durch die Straßen von Hockenheim dabei gewesen. Das dies nicht durchführbar ist, war den Veranstaltern schon Anfang November klar, da die Stadt, um sichere 2G-Kontrollen durchzuführen, nicht abgesperrt werden kann. Daher suchte der HMV nach Alternativen, wie z.B. erneut eine virtuelle Veranstaltung live im Internet am Fastnachtssamstag zu veranstalten. Dies war zwar 2021 eine tolle Aktion, aber, da waren sich alle Beteiligten einig, überhaupt nicht zu vergleichen mit einem echten Umzug durch die Straßen. Also kam dies für 2022 nicht mehr in Frage. Auch eine Verschiebung des Karnevals in den Sommer 2022 wurde ausgeschlossen. So kam die Idee auf, den Fastnachtszug an einen Ort zu verlegen, der viel Platz hat und bereits eingezäunt ist, also auf den Hockenheimring. Die Zuschauer könnten den Umzug auf Abstand genießen, ähnlich wie in Brasilien, eine Art Samba-Motodrom. Die Anfrage, es auf den Hockenheimring zu verlegen, kam nicht nur bei den Verantwortlichen des Rings mehr als gut an, sondern auch bei den aktiven Fastnachtsvereinen aus Hockenheim und Umgebung, ja sie war bei vielen sogar euphorisch, einen Hoffnungsfunken einer Durchführung zu haben.

Nach langen und intensiv-abwägenden Gesprächen sowie Vorortbegehungen auf dem Hockenheimring waren sich schlussendlich alle Beteiligten (HMV, Emodrom, Hockenheimring GmbH) einig, den Hockenheimer Fastnachtszug nicht unter den sich fast täglich ändernden Corona-bedingten Voraussetzungen und Maßnahmen durchführen zu können.
„Dies sei zurzeit einfach nicht mehr möglich. Die Planungsunsicherheit, dass es wegen der Omikron-Variante des Coronavirus im Januar und Februar wieder zu drastischeren Maßnahmen wie Untersagung von Freizeit- und Kulturveranstaltungen, Kontaktbeschränkungen bei Großveranstaltungen, etc. kommen könnte, ist zu groß und steht dann leider auch nicht mehr im Verhältnis zum finanziellen Aufwand und den Ausgaben, die vorab getätigt werden müssten und auch zeitlich kaum noch von den Teilnehmern und von uns als Veranstalter umsetzbar wären“, erklärt Rainer Saß, Sicherheitskoordinator des HMVs, mit Blick auf die weiterhin hohen Corona-Fallzahlen, die gerade die Mutationen hervorrufen. Auch Oberbürgermeister Marcus Zeitler trägt schweren Herzens diese Entscheidung mit. „Es stimmt mich sehr traurig, dass erneut der Höhepunkt unserer närrischen Zeit abgesagt werden muss. Das närrische Treiben, die Verkleidungen und die ausgelassene Stimmung, machen unseren Umzug zu einem einmaligen Erlebnis, welches der Corona Situation erneut weichen muss. Ich wünsche mir sehnlichst, dass die Session 2023 wieder unter normalen Umständen stattfinden kann, denn gerade die Karneval Vereine, mit ihrer langen Tradition, leiden unter dieser Situation besonders“.

Layout_Absage.pdf

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