#13.5.2021: digitale #Vatertags #Bierprobe aus dem #Welde Brauhaus in #Schwetzingen!

Durstiger Donnerstag #17
Biergenuss ohne Bollerwagen
Digitale Bierprobe am 13. Mai zum „Vater&Männertag“ live aus dem Welde Brauhaus in Schwetzingen – Mütter&Frauen sind selbstverständlich herzlich willkommen

Plankstadt/Schwetzingen, 05. Mai 2021 – Die Wanderung: das Bier vom Kühlschrank zum Wohnzimmertisch tragen. Der Bollerwagen: entfällt. Das Vergnügen: wunderbar. Zum „Vatertag“ wollen sich die Welde Biersommeliers Malte Brusermann und Daniel Proske passende „Ausflugsbiere“ vornehmen, die sie digital und live im Welde Brauhaus in Schwetzingen verkosten. Die Zuschauer und Mit-Probierer können sich auf Bierspezialitäten aus ganz Deutschland und auf eine Menge launiger Geschichten rund ums Bier freuen.

Eine gibt’s schon jetzt. Denn mit im Bier-Portfolio ist auch das Steinbier aus dem fränkischen Leikeim bei Kulmbach, und damit von dort, wo Braumeister Stephan Dück bis 2002 sein Wesen trieb, bevor er zur Welde Braumanufaktur nach Plankstadt kam. Das Steinbier war eine Idee seines damaligen Chefs der Leikeim-Brauerei, Dücks Aufgabe war die Umsetzung. Nach einigen Versuchsreihen stand fest, wie es gehen soll: Ein großer Ofen wurde gebaut, in dem ein Gitterkorb mit Granitsteinen glühend erhitzt wurde. Die Steine kamen anschließend in die gefüllte Würzepfanne. Mit dem Ergebnis, dass der in der Würze enthaltene Malzzucker an den Steinen karamellisierte und damit dem Bier ein besonderes Aroma verliehen wurde. Dück ließ seine Mitarbeiter damals die Drahtkörbe mit den schweren Steinen anschließend noch in die ziemlich weit entfernt aufgestellten Lagertanks legen, um das karamellige Aroma noch weiter auszubauen. Der Legende nach wurde der junge Braumeister für diesen Arbeitsschritt nicht sehr geschätzt, war es doch ausgesprochen anstrengend, die Steine durch die Brauerei bis in die Lagertanks im Obergeschoss zu tragen. Das Steinbier ist heute ein Brauschatz und wird nach wie vor in Leikeim gebraut – allerdings ohne Steineschleppen und ohne Stephan Dück.
Der braut heute im nordbadischen Plankstadt neben anderen – herausragenden – Bieren auch das Welde Pepper Pils, das er gemeinsam mit Alexander Himburgs Braukunstkeller entwickelte. Der Pils-Collabbrew werde mit einem handgemachten Sud aus fair gehandelten schwarzen und rosa Pfefferbeeren gewürzt. „Es entsteht aber keine Schärfe wie man vermuten würde, sondern eine herrlich fruchtige Note, die wir sonst nur durch Aromahopfen ins Bier bekommen“, erklärt der passionierte Brau-Künstler.

Von Haferweizen bis Mai-Bock
Apropos Brau-Künstler: zu dieser Riege zählt unbestritten auch Thomas Wachno, der Hopfenstopfer aus Bad Rappenau. In der Brauerei Häffner braut er sein „Rappoldi“ Haferweizen. Ja, richtig gelesen: Haferweizen. Das helle Bier für das Maskottchen der Bad Rappenauer Bäder und Gärten – ein Rappe natürlich – wird mit Hafer- und Weizenmalz gebraut.
In Bamberg reift das Aecht Schlenkerla Lager in alten Stollen. Gebraut wird es in den Kupferkesseln, in denen auch die bekannten Rauchbiere entstehen. So nimmt dieses spezielle unfiltrierte Helle ein feines Raucharoma auf, ohne dass das typische Rauchmalz verwendet wird.
Tief im Osten Thüringens braut die Altenburger Brauerei ihr vielfach prämiertes Pils mit regionalem Elbe-Saale-Hopfen. Dieses Jahr wurde es sogar zum Pils des Jahres – und verwöhnt die Gaumen der Teilnehmer der Vatertags-Bierverkostung.
Zum Dessert kommt ein echt starker Klassiker auf den Tisch: das Einbecker Mai-Ur-Bock. In der ehemaligen Hansestadt am Rande des Harzes wird diese saisonale Bierspezialität gebraut, die mit ihrer goldenen Farbe dem Wonnemonat Mai besonders gerecht werden soll.

Besondere Vaterfreuden
Übrigens: Für die Kaiserpinguinmännchen in der Antarktis bricht meistens im Mai eine harte Zeit besonderer Vaterfreuden an. Denn das Weibchen verlässt nach der Eiablage die Familie, um sich oft viele Kilometer über Eis und durch Schneestürme auf den Weg an die Küste zu machen und rund zwei Monate auf offener See zu jagen und sich satt zu fressen. Solange hütet Vater Pinguin das Ei zwischen den warmen Federn der dicken Bauchfalte und auf seinen Füßen – und nimmt dabei rund ein Drittel seines Körpergewichts ab. Erst wenn das Weibchen zurück ist, darf er sich zur Jagd auf die Socken machen. Verdienter Vatertag eben.

INFO
Vatertags-Bierprobe – 13. Mai 2021, 19 Uhr
Digitale Bierprobe live aus dem Welde Brauhaus, Schwetzingen
Teilnahme mit oder ohne Bierpaketüber Livestream auf www.facebook.com/weldebier/live_videos oder https://www.youtube.com/user/Weldebier
Passende Bierpakete können noch bis 10.5.2021, 12 Uhr, auf www.digitalebierprobe.de bestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Julienne Matthias-Gund
Geschäftsführerin
Touristikgemeinschaft Kurpfalz e.V.
Postfach 3010
68739 Plankstadt

Tel. 06202/9706071
info
http://www.kurpfalz-tourist.de

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