Einkaufstour durch die Südpfälzer Hofläden

Regional und lecker

Das reiche Angebot der Südpfälzer Hofläden

Essen ernährt uns und hält uns am Leben, das ist klar. Doch Essen ist noch viel mehr. Es ist Genuss, Leidenschaft und manchmal auch Philosophie. Wer gerne isst, hat oft auch Freude am Kochen und setzt sich mit seiner Ernährung und dem, was er isst, auseinander. Dann macht es Spaß mit Zeit einzukaufen, und zwar dort, wo man mit gutem Gewissen und zu fairen Preisen erstklassige Produkte bekommt. Das ist in den Hofläden der Südpfalz garantiert, denn dort bieten leidenschaftliche Landwirte und Winzer ihre frischen regionalen Produkte direkt auf dem eigenen Hof an. Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art.

Doch von vorn: Meine Freundin und ich unternehmen regelmäßig gemeinsame Radtouren. Dieses Mal verschlägt es uns in die Südpfalz, wo wir uns für die Hof-zu-Hof-Tour entscheiden. Dort kann man entlang blühender Wiesen und grüner Felder fahren und wird zu den Höfen der Landwirte geführt. Das klang für uns nach einer guten Mischung aus Radeln und Genießen. War es auch, doch wir bereuten bald, dass wir in unseren Satteltaschen nicht genügend Platz hatten für die ganzen Leckereien, die uns da geboten wurden. Eines der Highlights der Tour war das Weingut Frank Bohlender, ein altes Fachwerkhaus mit rustikalem Innenhof, charmanter Scheune und sehenswertem Heimatmuseum. In der modern gestalteten Weinprobierstube beraten uns Stefanie und Frank Bohlender zu allen Fragen rund um den Wein. Welcher Wein ist für mich der richtige? Welcher Wein passt zu welchen Gerichten? Und natürlich kann man auch viel Wissenswertes über die Geschichte des Weines und dessen Erzeugung erfahren. Neben einem umfangreichen Angebot an Rot- und Weißweinen stellen die Traditionswinzer auch Sekt, Secco, Traubenbrand, verschiedene Liköre und Traubensaft her. Wer sich hier länger aufhält oder in der Probierstube zu viele Sorten verkostet, der sollte das Auto oder Fahrrad stehen lassen. Kein Problem, denn im Gästehaus gibt es neben zwei gemütlichen Gästezimmern auch eine Ferienwohnung. Der Familienbetrieb wird schon seit Generationen fortgeführt und überzeugt mit hervorragender Qualität, die nur durch viel Handarbeit und Liebe zum Detail entsteht.

Ebenfalls wunderschön war unser Stopp auf dem Schoßberghof in Minfeld. Der Bio-Hof mit seinem breiten Angebot produziert fast ausschließlich für den Endkunden und verkauft seine Obst- und Gemüsevielfalt im eigenen Hofladen. Doch es wird auch vieles selbst weiterverarbeitet, wie die eigenen Sojabohnen, aus denen Tofu gemacht wird oder die Sonnenblumenkerne, aus denen Öl gepresst wird, um nur einen kleinen Teil der breiten Palette zu nennen. Begeistert hat uns außerdem das Konzept der Solawi, der Solidarischen Landwirtschaft. Hierfür stehen spezielle Felder bereit, deren Ertrag sich die Kunden wöchentlich in Form einer Gemüsekiste abholen können. So kann man sich gesund, biologisch und saisonal regional ernähren und unterstützt den heimischen Landwirt. Ein Konzept das aufgeht, denn immer mehr Familien nehmen diese Leistung in Anspruch und helfen sogar mit, wenn die Felder bearbeitet werden müssen.

Im gemütlichen Hofladen werden wir dann auf eine kleine Broschüre aufmerksam gemacht, in der besondere Hofläden und Winzer der Südpfalz vorgestellt werden. Das bringt uns auf eine Idee: Wir müssen ohnehin mit dem Auto noch einmal kommen, denn was wir alles kaufen möchten, können wir mit dem Fahrrad unmöglich transportieren. Also laden wir unsere Freunde zu einem Menü ein, das nur aus Zutaten von Südpfälzer Hofläden besteht.

Kochen mit Südpfälzer Produkten

Auf dem Speiseplan steht als Vorspeise ein bunter Salat mit frischen Kräutern und leckerem Öl, als Hauptspeise gibt es gebackenes Knoblauchhähnchen mit Kürbisgemüse und Nudeln. Den Abschluss bilden luftige Quarkküchlein mit Obst der Saison.

Im Kofferraum ist viel Platz für die Einkäufe und so startet unsere Einkaufstour zunächst in Schwegenheim bei Ackermanns Landlädchen. Schon auf dem Weg dorthin fallen uns die Felder entlang der Straße auf, wo viele Gemüsesorten reifen. Die Südpfälzer sind wirklich zu beneiden, denn sie können das ganze Jahr von dem reichen Angebot ihrer Landwirte profitieren.

Familie Ackermann erwartet uns mit gut bestückten Regalen. Neben den eigenen Obst- und Gemüsesorten gibt es auch Käse, Pesto, Fruchtaufstriche und vieles mehr. Entweder aus eigener Herstellung oder von Partnerbetrieben in der Region. Frischer geht es eigentlich nicht. Das Lädchen bietet fast alles für den täglichen Bedarf und wir machen uns kräftig ans Shoppen. Wir kaufen hausgemachte Nudeln, frischen Salat, einen schönen Kürbis und viele Kleinigkeiten, die unser Gericht abrunden. Damit sich all das auch gut verdauen lässt, gibt es auch noch einen Likör und einen Obstbrand obendrauf. Selbstverständlich dürfen auch knackige Äpfel für das Dessert nicht fehlen.

Da wir ja in der Pfalz sind und zu einem guten Essen auch der richtige Wein gehört, machen wir passender Weise Halt in Weingarten. Dort besuchen wir das Weingut Krebs. Wir haben uns vorher telefonisch angemeldet, und werden gleich herzlich empfangen. Als wir berichten, was wir kochen möchten und nach dem passenden Wein dazu fragen, werden gleich mal ein paar Flaschen geholt und wir müssen probieren. „Es bringt ja nix, wenn ich Ihnen sage was passt, aber der Wein schmeckt Ihnen nicht,“ erklärt uns Stefan Krebs. Also probieren wir uns durch die verschiedenen Sorten. Aber nur kleine Schlückchen, schließlich müssen wir noch ein Stück fahren und alle Zutaten haben wir auch noch nicht eingekauft. Da uns die Weine hervorragend schmecken, nehmen wir eine kleine Auswahl mit, rot und weiß, von allem ist etwas dabei.

Der Kofferraum füllt sich langsam und wir beschließen, dass wir uns eine kleine Pause verdient haben. Für die fahren wir noch ein paar Kilometer weiter nach Westheim in das Hofgut Holzmühle, denn nach dem Wein tut uns ein Kaffee bestimmt gut. Wir erwarten ein nettes kleines Café, aber was sich hinter dem Eingangstor präsentiert, ist wirklich überwältigend. Ein tolles Gebäude, dessen Café charmant und liebevoll persönlich eingerichtet ist, im Außenbereich ein wunderbarer Garten, der Ruhe und Entspannung verspricht. Ein fast schon magischer Ort, der für unsere Pause genau das Richtige ist. Neben dem Café und den Gästezimmern, die vermietet werden, gehört zur Holzmühle auch ein eigenes Lädchen, die Mehlmanufaktur. Dort werden wieder regionale Leckereien angeboten, die wir gerne alle mitnehmen würden. Aber wir halten uns zurück und kaufen nur das frisch gemahlene Mehl, das wir für unsere Quarkküchlein brauchen. Wir erfahren auch von einer tollen ethnologischen Ausstellung mit Exponaten aus aller Welt und einer spannenden Fotoausstellung, die man in den Räumen der Holzmühle besichtigen kann. Ein schöner Ort, der bewusstes Einkaufen, Erholung und Entspannung verbindet. Wir sind auf jeden Fall begeistert.

Da wir für unseren Salat noch ein leckeres Öl kaufen möchten, fahren wir weiter nach Rheinzabern zur Agriluna Ölmühle. In der kleinen aber feinen hauseigenen Mühle werden die Saaten direkt vom Feld zu hochwertigen und schmackhaften Ölen gepresst. So entstehen hier Leinöl, Mohnöl, Rapsöl, Leindotteröl und Kürbiskernöl. Die Betreiber von Agriluna bauen die Saatpflanzen unter ökologischen Bedingungen auf den eigenen Feldern rund um Rheinzabern an und verarbeiten sie frisch und direkt vor Ort zu hochwertigen Ölen. Wir lassen uns beraten, welches Öl am besten zu unserem bunten Salat passt. Die Entscheidung fällt für das Leindotteröl und das Kürbiskernöl. Natürlich gibt es die Saat auch im Ganzen zu kaufen und so wandern ein paar Päckchen verschiedener Sorten in den Korb. Schmeckt im Müsli nämlich lecker und ist gesund.

Aber der wichtigste Teil unseres Menüs, das Hähnchen, ist noch nicht in den Einkaufskörben, die trotzdem schon prall gefüllt sind, weil wir uns natürlich nicht so ganz an unsere Einkaufsliste gehalten haben. Wie könnte man aber auch bei dem tollen Angebot widerstehen!

Deshalb machen wir uns auf zum Jägerhof in Neupotz. Auf den ersten Blick wird klar, dass es den Tieren, die für die Schlachtung, aber auch für die Eierproduktion gehalten werden, wirklich gut geht. Da kauft man gleich mit gutem Gewissen ein. Und auch hier sind wir wieder überrascht von der Vielfalt, die hier angeboten wird. Wir sind von einem reinen Fleischbetrieb ausgegangen. Doch es werden auch hier Nudeln, Obst und Gemüse, Käse, Konfitüren und sogar selbstgemachter Eierlikör verkauft. Wie zu erwarten war, bleibt es auch hier nicht bei dem geplanten Huhn, sondern auch der Eierlikör muss nach einer Kostprobe mit.

Jetzt ist aber wirklich Schluss, denn die ganzen Sachen, die wir heute eingekauft haben, können wir ohnehin nicht alle auf einmal essen. Deshalb verzichten wir schweren Herzens auch auf den Tipp noch in Hatzenbühl zu halten. Dort gibt es einen Traditionsbetrieb, der Sauerkraut herstellt und für einen Besuch in der Salzstangenfabrik in Kuhardt sind wir zu spät dran. Klingt beides toll, aber wir müssen diesmal leider verzichten.

Unsere Einkaufstour durch die Südpfalz hat wirklich Spaß gemacht. Die Landwirte stellen tolle Produkte her, die gesund sind und nicht in Lastern um die halbe Welt gefahren werden. Was am Morgen vom Feld geerntet wurde, kann ein paar Stunden später schon verkauft werden. Es war außerdem schön zu sehen, wie sich die einzelnen Betriebe gegenseitig unterstützen und ihre Waren partnerschaftlich vermarkten. Es scheint als würde hier Hand in Hand an einem tollen Konzept gearbeitet, von dem alle profitieren, vor allem die Kunden. Und wir konnten ein ganzes Menü zusammenstellen, das lecker und gesund ist und für dessen Zutaten wir nicht einmal in den Supermarkt gehen mussten, sondern alles direkt beim Erzeuger kaufen konnten.

Reisebericht_Einkaufstour.pdf

#Weinheim: Fair Trade Day am 29.9.

Weinheim bleibt Fairtrade-Stadt
„Fairtrade-Day“ mit Weltmusik-Festival im Muddys Club am 29. September – Gastronomen hinzugewonnen

Weinheim. Seit November 2014 ist Weinheim eine „Fairtrade-Stadt“, in der auf fairen Welthandel geachtet wird. Alle zwei Jahre steht der Titel, der Weinheim offiziell und mit Urkunde verliehen worden ist, auf dem Prüfstand. Weinheim will die Auszeichnung behalten und daher am Donnerstag, 29. September, mit einem „Fairtrade-Day“ und einem „Fairtrade-Festival“ in der Region auf sich und auf die Idee des fairen Handels aufmerksam machen.
Die Planungen laufen: Neben der Stadtverwaltung gehört Bettina Trilsbach vom kirchlichen Weltladen OASE in Lützelsachsen zum Organisationsteam; sie gehörte vor vier Jahren zu den ehrenamtlichen Begründern des Projektes. Akteure sind aber auch Maria Zimmermann vom Stadt- und Tourismusmarketing sowie Carmen Hau als Sprecherin der Weinheimer Marktplatzwirte. Denn auch Weinheims bekanntester Gastro-Platz soll eine Rolle spielen. Am „Faitrade“-Day soll auch die Gastronomie eingebunden sein und beweisen, dass man mit fair gehandelten Waren gutes Essen kochen kann – ab 12 Uhr zum Mittagstisch.
Für das Festival am Abend sorgt der früher in Weinheim beschäftigte Musiker, Sozialarbeiter und Musikveranstalter Karl Kempf, der für ein „Festival der Weltmusik“ aus der Region namhafte Künstler im wahrsten Sinne des Wortes zusammengetrommelt hat. Karl Kempf ist in der Weinheimer Musikszene bekannt, er stellt an Kerwe auch stets das Musikprogramm in der „Zanzibar“ zusammen. Am 29. September, 19 Uhr, im bekannten „Muddy’s Club“ soll es losgehen.
Die „Faitrade-Band“ des Abends besteht aus Gaio Ansu Mane aus Guinea-Bissau. Er spielt Kora, Gitarre und singt. Nii Ashitey aus Ghana ist für Percussion und ebenfalls Gesang zuständig. Ebo Shakoor (sein Vater stammt aus Nigeria; seine aus Mutter Cheyenne/USA) beherrscht Flöte, Percussion und Gesang. Karl Kempf selbst ist für Moderation und Percussion zuständig. Der Sänger, Gitarrist und Songwriter Ansu Mane, alias Gaio, lebt und musiziert nach der Idee der universellen Freiheit der Kulturen: Er begann bereits mit 15 in Guinea Bissau und den Nachbarländern in verschiedenen Bands, unter anderen mit Mory Kante, Salif Keita, Adela Beodun und King Sunny Adé, zu spielen. Seine Songtexte schreibt er unter anderem in mehreren westafrikanischen Sprachen. 1990 musste er aus seiner Heimat fliehen und kam über Frankreich, Hamburg, Berlin und das ostsächsische Löbau schließlich nach Mannheim.
Gaio versteht es, in seine Kompositionen traditionelle afrikanische Musik mit neuen Einflüssen zu mischen. Anleihen aus dem Jazz sind gewollt und nicht zuletzt seiner Begeisterung für Georg Benson geschuldet. Traditionelle Instrumente wie die „Kora“ oder die „Talking Drum“ weisen auf das reiche Spektrum der westafrikanischen Kultur. Der Eintritt ist frei!
Vor dem Festival soll es im Keller der Stadtbibliothek (in Nachbarschaft zu Muddy’s Club) einen „Fairtrade-Markt“ geben mit Info und Verkaufsständen von Akteuren der Stadt und der Umgebung.
Als Weinheim vor zwei Jahren zur Fairtrade-Stadt erhoben worden ist, trugen 276 Kommunen in Deutschland den Titel, darunter in der Region zum Beispiel Heidelberg, Mannheim, Heppenheim, Viernheim, Bensheim, Lampertheim und Speyer. Die Fairtrade-Town-Kampagne ist aber auch international verbreitet, so steht Weinheim jetzt auch in einer Riege mit Weltstädten wie London, Rom, Brüssel und San Francisco.
Diese Kommunen müssen nachweisen, dass es in ihrem Umfeld Betriebe, Vereine und Organisationen gibt, die Produkte aus fairem Welthandel verwenden, einkaufen oder vermarkten. In Weinheim sind es zum Beispiel fast 30 Akteure: Cafés und Restaurants, Lebensmittelgeschäfte, Kirchengemeinden, das Werner-Heisenberg-Gymnasium, die Kolpingsfamilie, das Bodelschwingh-Heim und die Stadtverwaltung selbst, die bei Gemeinderatssitzungen zum Beispiel Kaffee aus fairem Handel ausschenkt.
Die erste Auszeichnung als Fairtrade-Stadt war das Ergebnis eines Prozesses, den Ehrenamtliche angestoßen hatten. Im November 2012 bekamen sie durch einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss eine zusätzliche Legitimation, im öffentlichen Interesse zu handeln. Zur offiziellen Feier im Großen Sitzungssaal des Schlosses kam Manfred Holz aus Neuss, der als Ehrenbotschafter der Fairtrade-Kampagne durch die Republik reist, um die Gütesiegel zu verleihen. Diese Gastronomiebezriebe sind danei: Café Apfel und Streusel in der Alten Landstraße, Imbiss Grüner Pfeffer in der Blumenstraße, Café Mildner’s am Hauptbahnhof, Subway in der Mannheimer Straße, Weltladen Oase mit Café in der Weinheimer Straße. Geschäfte: Denn’s Biomarkt, Edeka Aktiv Märkte in der Bergstraße und Sommergasse, LIDL, Markthaus, Marktkauf, Penny, Reformhaus Stein, Rewe-Markt Besser Grundelbachstraße, Weltladen Oase, Evangelische Kirchengemeinden an der Peterskirche, Weststadt und Johannis, Katholische Gemeinde Außerdem: Werner-Heisenberg-Gymnasium, Stadt Weinheim, Kolpingsfamilie Weinheim, Bodelschwingh-Heim.

#Weinheimer Herbst am 10. und 11.9

Aufbruchstimmung im Herbst
Beim „Weinheimer Herbst“ mit Provence-Markt und Shopping-Sonntag und Dürreplatzfest diesmal am 10. und 11. September

Weinheim. Der Sommer geht zu Ende, aber beim Weinheimer Einzelhandel herrscht eher Aufbruchstimmung in diesem Herbst – der traditionell im „Weinheimer Herbst“ mit verkaufsoffenem Sonntag, einem südfranzösischen Provence-Markt und einem Dürreplatzfest gipfelt: Diesmal am Wochenende 10. und 11. September. Denn es geht spannend zu in diesen Tagen, was den Einzelhandelsstandort Weinheim betrifft: Im Fachmarktzentrum des Ehemaligen Güterbahnhofs an der B3 wächst deutlich sichtbar der neue Media-Markt empor, in der Innenstadt sind die Umbauarbeiten am Shopping-Center

FlyerWeinheimerHerbst2016_Internet_2308.pdf

WH_erste Vorschau_16_erg..doc

Außergewöhnliche #Ausstellung im Museum #Bensheim

Außergewöhnliche Sonderausstellung im Museum

Christoper Lehmpfuhl – Die Farben des Schnees

Bensheim. Auf das Gespür der Kenner der Kunstszene ist Verlass und die Experten sind sich einig: Der Maler Christopher Lehmpfuhl gehört schon zu Lebzeiten zu den bedeutenden zeitgenössischen Künstlern Deutschlands, der dank seines unverkennbaren Stils in zahlreichen internationalen Privatsammlungen vertreten ist. Ganz in der Tradition der großen Impressionisten ist Lehmpfuhl ein Freilichtmaler. Für Bensheim hat der Künstler einen exklusiven Teil seiner Werke zusammengestellt, die ab 21. August im Museum Bensheim zu sehen sein werden. Den Kontakt zum Berliner Maler hat Museumsleiter Christoph Breitwieser eingefädelt und mit ihm eine bemerkenswerte Ausstellung konzipiert.
Die Neue Zürcher Zeitung widmete dem Künstler kürzlich eine Sonderbeilage und schrieb über Lehmpfuhl: „Wo er auch ist, in Australien, in Österreich, in Berlin – die Besessenheit treibt ihn weiter. Kein Wetter, nicht Wind noch Regen, kein Extrem, seien es steile Berge oder gefährliche Klippen, kann ihn aufhalten. Seine Malerei bricht sich Bahn wie ein Naturereignis.“
„Die Farben des Schnee“ lautet der Titel der Ausstellung in Bensheim. Christopher Lehmpfuhl wurde 1972 in Berlin geboren und gilt als einer der herausragenden zeitgenössischen Künstler. Von 1992 bis 1998 absolvierte er sein Studium der Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin bei Professor Klaus Fußmann als Meisterschüler. Seine folgende Karriere ist beeindruckend: Weltweit schafft er seine neoimpressionistischen Bilder in allen Formaten. Von der Nordsee bis Südkorea bereist er den Globus und malt in allen Formaten – Hauptsache vor Ort, Hauptsache Plein Air! Um den Eindruck vor Ort noch unmittelbarer auf die Leinwand zu bringen, verzichtet er auf den Pinsel und ersetzt ihn durch seine Hände. So gelingt es ihm, die besondere Stimmung der Landschaft oder der Architektur einzufangen. Er wird international ausgestellt und für seine Arbeit bekommt er höchste Anerkennungen und Kunstpreise.
Die einführenden Worte spricht Dr. Karoline Feulner, Leiterin der Abteilung Gemälde und Skulpturen im Landesmuseum Mainz und Kuratorin der Max Slevogt-Galerie im Schloss Villa Ludwigshöhe.
Eröffnung der Sonderausstellung am Sonntag, den 21. August, um 11 Uhr. Die Ausstellung ist bis 2. Oktober zu sehen.

#Schloss #Heidelberg: #Gartenfest im Schlossgarten am 4. September

Erstmals gibt’s im Programm von Schloss Heidelberg ein Gartenfest. Am 4. September soll die neue Veranstaltung ihre Premiere haben. Das Programm des Tages richtet sich an Erwachsene und an Familien und es knüpft poetisch und fantasievoll an die Stimmung und an die Geschichte der großen Schlossanlage an. Das Fest ist einer der Höhepunkte im Themenjahr 2016 „Welt der Gärten“ der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

Fantasiewesen und historischer tanz im schlossgarten
Viele fantastische und verrückte Ideen werden Schloss und Schlossgarten verwandeln: Das verspricht das Programm des ersten Gartenfestes auf Schloss Heidelberg. Die Ruine mit ihren großen Gartenterrassen über dem Neckartal gibt den stimmungsvollen Rahmen für ein Fest, das sich mit seinem Angebot an Erwachsene und an Familien wendet. Optischer Höhepunkt: die prächtig kostümierten Paare des „Augsburger Geschlechtertanzes“, die das 16. Jahrhundert, die Glanzzeit des Heidelberger Schlosses, wieder erstehen lassen – die Zeit als grandiose Residenz der mächtigen Kurfürsten. Die Tänzer in ihren Samt- und Brokatkostümen machen den Auftritt zum Fest – und wer Lust zum Tanzen bekommt, wird mit einbezogen und darf mitmachen.

Lebendiges gemüse im Hortus palatinus
Das Programm im Schlossgaten liest sich märchenhaft: An mehreren Stationen im Garten werden Blumen, Gemüse und eine Vogelscheuche lebendig und erzählen vom höfischen Leben im Schlossgarten – der berühmte Hortus Palatinus war ja einst ein Brennpunkt des vornehmen Lebens. Erhalten hat sich vom kurfürstlichen Garten unter anderem die Bahn für das elegante „Paille-Maille“: Dort steht die „Herzkönigin“ bereit, um die Festgäste in das historische Spiel einzuweisen. Passende Bastelaktionen und historische Spiele für Erwachsene und Kinder runden das Programm des Tages ab.

Gastronomie in den Händen von Martin SCharff
„Für uns war es wichtig, den Schlossgarten mit seinen Terrassen und den historischen Spuren zum thematischen Schauplatz des Festes zu machen“, erklärt Michael Bös, der Leiter der Schlossverwaltung. „Das Fest knüpft dabei ganz bewusst an die geheimnisvolle Stimmung an, die die Schlossruine und der Garten mit den Spuren aus vielen Jahrhunderten als Potenzial mitbringen.“ Kulinarisch betreut werden die Gäste beim Gartenfest vom Schlossgastronomen Martin Scharff und seinem Team. Und für alle, die beim reichhaltigen Programm einen Moment der Ruhe suchen, gibt es weltberühmten Blick von den Gartenterrassen des Schlosses ins Neckartal und über die Altstadt.

anfahrt mit der Bergbahn empfohlen
Bei Regen wird die Veranstaltung im Schloss stattfinden. Das Gartenfest im Hortus Palatinus am Samstag, den 4. September findet von 12 bis 17 Uhr statt und wird von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg in Kooperation mit den KulturLotsen Bern und dem Deutschen Apotheken-Museum veranstaltet. Für die Workshops im Deutschen Apotheken-Museum ist eine Anmeldung am Tag erforderlich. Der Eintritt zum Gartenfest selbst ist frei. Für den Eintritt ins Schloss gilt ein ermäßigter Preis von 4,00 Euro, der auch zur Hin- und Rückfahrt mit der historischen Bergbahn berechtigt – dem schnellsten und bequemsten Weg zum Schloss. Parkplätze am Schloss sind nur in sehr geringer Zahl vorhanden.

SErvice und information

Da blüht euch was“ – Gartenfest im Hortus Palatinus
am 4. September, 12 bis 17 Uhr

Schloss Heidelberg
Service Center Schloss Heidelberg
Telefon 0 6221.65 888-0
Fax 0 6221.65 888-18
E-Mail service

Deutsches Apotheken-Museum Heidelberg
Tel. 0 62 21 / 25 88 0
www.deutsches-apotheken-museum.de

Yvonne Wirth, Kulturlotsen Bern
0041-78 849 46 66

www.schloss-heidelberg.de
www.schloesser-und-gaerten.de

#Holiday Park #Haßloch #Wiener #Circus Summernights 2016

Summernights 2016
Erste Wiener Circus Summernight in der Jubiläumssaison des Holiday Parks

Am Samstag, den 06. August 2016 heißt es im Holiday Park Haßloch „Manege frei“ für den Wiener Circus! Die dritte der sechs Summernights, die bis Ende August jeden Samstag stattfinden werden, steht ganz im Zeichen aufregender und erstklassiger Zirkusunterhaltung. Bis 23:00 Uhr hat der Park geöffnet und verzaubert die Besucher mit viel Spaß und fantastischer Stimmung. Zusätzlich zum regulären Programm, welches die 45 Jahre Holiday Park Wasserski-Stuntshow sowie die Geburtstagsparade mit den Maskottchen „Biene Maja“, „Wickie“ & Co. beinhaltet, gibt es natürlich viele verschiedene Zirkusauftritte im ganzen Park zu bewundern. Hier ist alles dabei, was zu einem richtigen Zirkus dazugehört: Lustige Clowns in bunten Kostümen, die Groß und Klein zum Lachen bringen, Jongleure, Feuerschlucker und Fakire, die bei jedermann mit ihren erstaunlichen Fähigkeiten für große Augen sorgen. Akrobaten animieren die Gäste mit mitreißenden Performances. Das große Zirkusfinale bildet eine zauberhafte Illusionsshow, welche die Besucher in die Welt der Magie entführt. Außerdem sind alle Fahrattraktionen bis in die späten Abendstunden geöffnet, bis die Zirkusmanege schließlich mit einem bunten Feuerwerk um 22:30 Uhr geschlossen wird. Wer nach diesem Abend noch nicht genug Zirkusentertainment bekommen hat, der kann sich freuen – am 20. August findet die fünfte Summernight noch einmal unter dem gleichen Motto statt.