Weinheimer Veranstaltungen: Juli-August-September

Der „Graf“ grüßt vom Umschlag
Weinheimer Veranstaltungskalender für Juli/August/September ist erschienen – Erstmals 48 Seiten dick

Weinheim. Jetzt gibt es ihn schon über ein Jahr, jetzt in der fünften Ausgabe – und keiner will mehr auf ihn verzichten: auf den Weinheimer Veranstaltungskalender in seiner grafisch ansprechenden und praktischen gedruckten Version mit allem, was in Weinheim los ist. Das neue Exemplar für die Monate Juli/August(September ist jetzt verteilt worden und erhältlich. Gedruckt im Einzelhandel, Gastronomie, öffentlichen Dienststellen, Tourist-Infos und so weiter – 10 000 Mal in der ganzen Region, natürlich auch online zum Download und als Datenbank auf www.weinheim.de.
Wegen vieler Veranstaltungen in diesem Kultursommer-Quartal aber auch wegen des regen Interesses von Weinheimer Gewerbetreibenden ist das Heftchen diesmal sogar auf 48 Seiten angewachsen. Das kann sich wahrlich sehen lassen.
Es sind die kulturell prallsten Monate Weinheims – mit dem Kultursommer in vollem Gange, zum Beispiel mit Theater am Teich „TaT“ und Open Air-Kino, der Muddys-Bluesnight, dem Internationalen Kulturfest, 125 Jahre Wasserversorgung der Stadwerke, den Sommerfesten wie der Kerwe und natürlich dem großen Konzertwochenende von DEMI-Promotion mit PUR am Samstag, 30. Juli und „Unheilig“ am Sonntag, 31. Juli. Der „Unheilig“-Graf schaut auch ernst vom Titelbild der aktuellen Ausgabe herunter.
Das neue Heft ist ein Spiegelbild der Kultur- und Veranstaltungsszene in der Stadt, die in den Sommermonaten stets besonders vielfältig ist. Gleich Anfang Juli geht es richtig los mit dem Internationalen Kulturfest im Schlosshof, diesmal mit den Travellers zum Abschluss, am 8. Juli tritt am „Café-Central“-Wochenende erst die Odenwald-Kultband Guru Guru auf, gefolgt vom „Open Mind Air“ am Samstag, 9. Juli. So reiht sich eine Kulturveranstaltung an die andere – bis zum traditionell ereignisreichen Weinheimer September mit Provence-Markt, Weinheimer Herbst, Dürreplatzfest (mit Schülerbandfestival und SWEAT feat. Silke Hauck), dem Rodensteiner-Fest und der Messe „LebensArt“ am Waidsee.
Wie immer wird der Veranstaltungskalender durch eine chronologische Liste, die Stadtführungen und Ausstellungen und einen praktischen Lageplan ergänzt. Das Kulturbüro der Stadt und die Pressestelle tragen die redaktionelle Verantwortung.
Seit diesem Jahr erscheint der Veranstaltungskalender regelmäßig jedes Vierteljahr, jeweils etwa zwei Wochen vor dem Zeitraum der Veranstaltungen. Redaktionssschluss für die Ausgabe 4/2016 (Oktober, November, Dezember) ist Freitag, 29. Juni, Meldungen per Mail an kulturbuero.
Die Preise für Werbeflächen sind: 500 Euro für die Rückseite, 400 Euro für die inneren Umschlagseiten, 300 Euro für eine ganze Seite und 150 Euro für eine halbe Seite. Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 3. August.
Ansprechpartner: Roland Kern, Pressestelle und Veranstaltungsmanagement der Stadt Weinheim, Telefon 0 62 01 / 82 390, E-Mail r.kern.

VKalender 1603_low.pdf

Stadthalle #Hockenheim #Hannes und der Bürgermeister – VVK-Beginn: 01.07.2016

Komede-Scheuer Mäulesmühle und
Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle

Albin Braig und Karlheinz Hartmann als Hannes und der Bürgermeister
mit ihrem neuen Programm: „Jetzt wird´s Dag!“
am 08. Und 09. Mai 2017 in der Stadthalle Hockenheim,
jeweils um 20.00 Uhr

Hierarchie hin – Hierarchie her: „Hannes und der Bürgermeister“ muss es heißen, nicht etwa umgekehrt!

Mag auch der Bürgermeister eines kleinen, bescheidenen Städtchens irgendwo im Schwäbischen – dort, wo die Schwaben noch handfest sind – sich als würdige Amtsperson fühlen, als Vater der Gemeinde sozusagen, dem nichts so sehr am Herzen liegt wie das Wohl und Wehe seiner Bürger, und mag der Hannes auch nur der Amtsbote sein – wenn’s irgendwo klemmt, erschallt der Ruf durch die Amtsräume: „Dr Hannes soll reikomma!“

Und der Hannes kommt, wenn auch manchmal ungern. Und der Hannes weiß Rat: Ob es nun um eine Jahrhundertfeier geht, um Tourismus, Steuern, Hochzeiten, Musikfestivals, ohne den Hannes läuft gar nichts! Und dabei kommt ihm nicht nur sein unverdorbener, gradliniger, von keines Gedanken Blässe getrübter Verstand zugute, sondern auch seine umfassende Volkshochschulbildung. Kein Thema, zu dem der Hannes nicht einen entsprechenden Kurs absolviert hätte.

Und wenn man die Sorgen und Nöte dieses Bürgermeisters – oder besser Dorfschultes – betrachtet, so sehr unterscheiden sie sich eigentlich auch nicht von denen seines Amtskollegen in Berlin. Na ja, ein bisschen übertrieben ist das vielleicht schon, aber mit dem OB der Landeshauptstadt kann man sich schon vergleichen. Nur hat’s der schwerer: Wenn der mal nicht mehr weiter weiß, kann er nicht einfach schreien: „Dr Hannes soll reikomma!“

Alles in Allem also witzige, spritzige und hintersinnige Sketche mit Albin Braig als Hannes und Karlheinz Hartmann als Bürgermeister.

Den musikalischen Teil der Show bestreiten in bewährter Manier die vier Haus- und Hofmusikanten von „HERRN STUMPFES ZIEH & ZUPF KAPELLE“: Skrupellos aber liebenswert, traditionsverbunden und (vielleicht gerade deswegen) eigenwillig bringen sie das Rathaus zum Swingen und Grooven – und blasen dem Hannes und seinem Bürgermeister gehörig den Marsch.

Eintrittskarten sind ab 01. Juli 2017 beim Kartenvorverkauf der Stadthalle Hockenheim erhältlich.

http://www.Stadthalle-Hockenheim.de

Quelle Bildmaterial: Gastspielbüro Aalen

„Kunst gegen Bares“ – nach Weinheim kommt am Samstag, 16. Juli das Original

Treffpunkt für „Rampensäue“
„Kunst gegen Bares“ – nach Weinheim kommt am Samstag, 16. Juli das Original mit Showerfinder Gerd Buurmann

Weinheim. In Köln im Theater Eifelturm hat im Januar 2008 alles angefangen: Eine neue Bühnen-Kunstform wurde erfunden. Seither tourt das Format „Kunst gegen Bares“ durch ganz Europa, vielfach kopiert – nie erreicht. Am Samstag, 16. Juli, kommt aber das Original nach Weinheim zum Festival „Theater am Teich“, kurz „TaT“. Der Showerfinder Gerd Buurmann aus Köln ist persönlich dabei und wird „Kunst gegen Bares“ moderieren. Im Mittelpunkt stehen „Rampensäue“ und „Kapitalistenschweine“.
Im Kulturformat einer Offenen Bühne melden sich in der Urform die Künstler aus dem Publikum heraus. In Weinheim hat man ein bisschen vorgesorgt und zuvor Künstlerinnen und Künstler angesprochen, die darauf Lust haben: Denn neben Kreativität und Niveau ist vor allem Spontaneität und Mut gefragt. Denn ähnlich wie bei „Poetry Slam“ ist das Publikum der entscheidende Gradmesser. Am Schlossparkweiher geht es zu wie im alten Rom: Daumen hoch oder runter….
Der Moderator legt die Reihenfolge fest und gibt die Bühne frei. Es sind Darbietungen aller Art erlaubt, die ein gewisses Zeitlimit nicht überschreiten dürfen. Ob Kabarett, Comedy, Poetry oder Singer-Songwriter, jeder ist auf dieser Bühne willkommen, der etwas auf dem Kasten hat.
Nachdem alle Künstler ihre Vorstellungen beendet haben, erhalten sie ein Sparschwein. In diese Sparschweine können die Zuschauer einen Geldbetrag hineinwerfen, der ihnen als Entlohnung für den jeweiligen Künstler angemessen erscheint. Zum Finale der Veranstaltung wird ermittelt, wer die höchsten Einnahmen verzeichnen konnte. Dem Gewinner winkt dann der Titel „Kapitalistenschwein der Woche“. Das eingesammelte Geld bleibt gänzlich bei den einzelnen Künstlern.
Das Weinheimer Kulturbüro als Veranstalter von „TaT“ hat eine Mischung gefunden, bei der auch Weinheimer Lokalmatadore zu Wort und Klang kommen. Zum Beispiel die Kabarettistin Sabine Wunder, bekannt als Mitglied der „Lokalrunde“. Oder Songwriter Kim Hagedorn. Dazu kommen aber auch zwei Musikanten aus Köln (Dennis Eibel und Catharine de la Roche), Comedian Falk Schug aus Heidelberg, Musikkabarettist Pascal Franke aus Frankfurt und Poetry Slammer Lasse Samström (!) aus Bonn.
Die „TaT“-Veranstaltung steht in einer Reihe mit der Wachenburg, wo im „Geheimen Garten“ weitere Veranstaltungen stattfinden. Eintritt: 14 Euro, Beginn 19.30 Uhr.
Tickets unter www.reservix.de

#Ausstellung im #Lobdengau Museum : KAMPF UM #LADENBURG

Ein verborgener Münzschatz, Armbrustbolzen und goldverzierte Wände:
Im Spannungsfeld zwischen Bischof und Pfalzgraf war das hoch- und
spätmittelalterliche Ladenburg alles andere als ein beschauliches Städtlein
am Neckar. Wer herrschte und lebte hier? Und warum war Ladenburg
Schauplatz von kriegerischen Handlungen?

In der zweiten Runde des von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten
Projektes Denkwerk Mittelalter beschäftigen sich Ladenburger und
Heidelberger Schüler mit diesen Fragen. Dabei werden sie wieder von ihren
Geschichtslehrern, Studierenden und Professoren der Universität
Heidelberg sowie der Leitung des Lobdengau-Museums begleitet.

Die zum Teil erstmals gezeigten Objekte der Sonderausstellung
dokumentieren eindrucksvoll einen hohen Lebensstandard im Umfeld
des Bischofs, weisen aber zugleich auf unruhige, kämpferische
Zeiten hin.

#Neckartal #Burgfeste #Dilsberg: Ausflugsziel im Sommer

Hoch über dem Neckartal thront die Burgfeste Dilsberg auf dem gleichnamigen Berg. Gerade im Sommer ist die Burgfeste ein ideales Ausflugsziel für Familien: Das eindrucksvolle Burg-Feeling in den alten Mauern ist immer ein sicherer Tipp für Kinder – und davon bietet der Dilsberg einiges. Die spektakuläre Aussicht lohnt jeden Weg und als überraschende Entdeckung führt ein geheimnisvoller Brunnenstollen tief in den Berg.

historisches ausflugsziel hoch über der stadt
Der höchste Turm der Burgfeste ist weithin zu sehen: Der sechseckige Bergfried überragt noch heute die Burg und das kleine Städtchen Dilsberg auf der Kuppe hoch über einer Neckarbiegung. Der Bergfried bietet einen Rundumblick über das Flusstal und die Hügelzüge des Odenwalds. Die Burganlage beeindruckt durch ihre hoch aufragenden Mauern. Ein dramatischer Höhepunkt des Dilsberg-Besuchs und eine große Attraktion nicht nur für Kinder liegt in der Tiefe verborgen: der geheimnisvolle unterirdische Brunnenstollen. Über Generationen hielten sich auf dem Dilsberg die Sagen und Geschichten, dass einst ein unterirdischer Geheimgang durch den Burgberg führte. Erst in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Stollen wieder freigelegt – und der Besuch ist heute noch ein Abenteuer.

die Geschichte der burgfeste
Die Geschichte reicht weit zurück: In der Mitte des 12. Jahrhunderts errichteten die Grafen von Lauffen eine Burg auf der Kuppe des 288 Meter hohen Dilsbergs. Es entstand ein Wohnturm, umgeben von einer ovalen Ringmauer und einem umlaufenden Graben. Die Burg sollte den Einflussbereich der Grafen sichern – besonders in Hinblick auf die mächtigen Pfalzgrafen im nahegelegenen Heidelberg. Doch im 14. Jahrhundert gelang es den Pfalzgrafen bei Rhein, die Burg in ihren Besitz zu bringen. Die neuen Herren bauten die Burg zu einer Feste mit Schildmauer, einem neuen Wohnbau und einer Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden aus. Dilsberg entwickelte sich für die Heidelberger Pfalzgrafen zu einem wichtigen militärischen und administrativen Standort.

Der unterirdische geheimgang
Und auch die Geschichte um den geheimnisvollen Brunnen mit seinem tiefen Schacht und dem Brunnenstollen lässt sich erzählen: Der Brunnen entstand bereits im 12. Jahrhundert. Als die Festung im 17. Jahrhundert erweitert wurde, kam ein Quergang dazu, 78 Meter weit durch den Felsen gemeißelt. Dieser Stollen im Berg war es, der sich im Lauf der Jahrhunderte zum Geheimgang wandelte. Obwohl er zugeschüttet war, hielt sich die Erinnerung an den unterirdischen Weg durch den Berg. 1926 konnten Brunnen und Stollen wieder freigelegt werden – und heute kann die eindrucksvolle Anlage besichtigt werden. Beliebt ist die Burgfeste auch für Feste und Feiern: Ihre rustikalen Räume werden oft für private Veranstaltungen gemietet.

www.burgfeste-dilsberg.de
www.schloesser-und-gaerten.de

service

ÖFFNUNGSZEITEN
Burg und Burghof
Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10.00-17.30 Uhr (bis 31. Oktober)
Brunnenstollen
Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10.00-17.30 Uhr (bis 15. Oktober)

EINTRITT
Erwachsene 2,00 Euro, ermäßigt 1,00 Euro, Familien 5,00 Euro

FÜHRUNGEN UND Information
Burgfeste Dilsberg
Burghofweg 3a
69151 Neckargemünd
www.burgfeste-dilsberg.de

INFORMATION UND VERMIETUNG
Telefon +49(0)62 23.61 54
armin-erles

GRUPPENFÜHRUNGEN
Tourist-Information Neckargemünd
Neckarstraße 21
69151 Neckargemünd
Telefon +49(0)62 23.35 53
info
www.neckargemuend.de

www.burgfeste-dilsberg.de
www.schloesser-und-gaerten.de

#Schloss #Heidelberg: „Architektonischer Spaziergang“ am Tag der Architektur, 25. Juni

Der Tag der Architektur am 25. Juni ist Anlass, auf ein Meisterwerk der Baukunst hinzuweisen: das Heidelberger Schloss, das zu den prominentesten Schlossbauten Europas gehört. Neue bauhistorische Forschungen zeigen die vielfältigen stilgeschichtlichen Bezüge der in Heidelberg tätigen Baumeister innerhalb Europas und bestätigen den außergewöhnlichen Rang des Renaissance-Ensembles. Und die Baugeschichte ist nicht beendet: Mit dem Besucherzentrum ist dem altehrwürdigen Schlosskomplex ein modernes Architekturelement hinzugefügt worden. Eine Sonderführung der Staatlichen Schlösser und Gärten nimmt die Besucher am Tag der Architektur mit auf einen „Architektonischen Spaziergang“ durch die weltberühmte Schlossanlage.

üerragende baugeschichtliche bedeutung
Der Tag der Architektur am 25. Juni stellt die Leistungen der Architekten in den Mittelpunkt – und die sind beim Heidelberger Schlossensemble wegweisend – nicht nur in der Renaissance. Die Kurfürsten versammelten die besten Architekten ihrer Zeit und schufen Generation um Generation Palastbauten von europäischem Rang. Was entstand, ist ein Palastensemble, das noch in seinem Zustand als Ruine erkennen lässt, welche Bedeutung es im 16. und 17. Jahrhundert hatte. Fachleute ziehen die bedeutendsten heute noch stehenden Schlossarchitekturen zum Vergleich für das heran, was Heidelberg einst vorstellte: etwa Fontainebleau, das repräsentative Renaissanceschloss der französischen Könige. Und sie nennen die für viele Generationen wegweisenden Bauten des Norditalieners Andrea Palladio, dessen geniale Architekturerfindungen bis heute Inspiration für die Architekten sind.

meisterwerke der renaissance
Die Arkadengänge am Gläsernen Saalbau von 1549 sind nicht nur exemplarisch für süddeutsche Schlossbauten der Frührenaissance, sondern auch eine ganz besonders frühe Ausprägung dieser Bauform. Der Ottheinrichsbau, erbaut 1556-1559, ist berühmt als Meisterwerk der Renaissance und geradezu das Idealbild eines deutschen Renaissance-Palastes. Die Fassade ist überwältigend reich geschmückt. Giebel, Säulen und Skulpturen nach antiken Vorbildern zeigen, dass der Architekt die großen Lehrmeister aus Italien kannte. Ab 1612 errichtete Kurfürst Friedrich V. den letzten Palast im Schlossensemble, den Englischen Bau. Die klaren Formen orientieren sich am Vorbild des italienischen Architekten Andrea Palladio – und die Prunkfassade, die sich der Stadt zuwendet, ist Vorbild für eine Reihe prominenter Palastbauten in Böhmen. Weit über die Zerstörung hinaus wirkten die Renaissancebauten: Sie prägten die Architektur in Heidelberg über lange Zeit, besonders deutlich sichtbar an den Gründerzeitbauten etwa der Universitätsbibliothek und den großen Villen an den Hängen des Neckartals, die alle ihre Inspiration von der Buntsandsteinruine des Schlosses bezogen. Und um 1900 war es die herausragende Architektur der Heidelberger Schlossbauten, an der sich Begriff und Theorie der Denkmalpflege bildete.

ein ausgezeichneter neubau im 21. jahrhundert
Nach fast 400 Jahren der erste Neubau im Schlossareal: Das 2012 eröffnete Besucherzentrum des Schweizer Architekten Max Dudler ist spektakulär und fand viel Anerkennung: Im vergangenen Jahr wurde es mit dem Hugo-Häring-Landespreis desBundes Deutscher ArchitektenBaden-Württembergausgezeichnet. Die Architektur des Gebäudes fügt sich selbstverständlich in die historische Wehranlage ein, indem Elemente der am Ort vorhandenen Gebäude aufgegriffen wurden. Für die Fassade wurde der für Heidelberg typische Neckartäler Sandstein verwendet. Das Mauerdetail ist eine zeitgenössische Interpretation des Bruchsteinmauerwerks der hinter dem Gebäude liegenden historischen Stützmauer.

architektonischer spaziergang am tag der architektur
Am Tag der Architektur richtet die Sonderführung „Architektonischer Spaziergang“ am 25. Juni um 16.00 Uhr die Aufmerksamkeit auf die Paläste der Kurfürsten – vom Keller bis zum Dach kann man die architektonischen Überreste erkunden und einen Eindruck von der 250-jährigen Baugeschichte der Schlossanlage erhalten: Die Stilmerkmale der Gotik und der Renaissance sind auch heute noch ablesbar – ebenso wie die persönlichen Vorlieben der Kurfürsten. Auch das Besucherzentrum als neuestes Bauelement der Schlossanlage wird Teil des Rundgangs sein. An kaum einem anderen Ort werden der Reichtum und die Vielfalt der architektonischen Überlieferung so deutlich erfahrbar wie in der Heidelberger Schlossruine.

www.schloss-heidelberg.de
www.schloesser-und-gaerten.de

SERVICE

Sonderführung zum „Tag der Architektur“
Architektonischer Spaziergang.

Termin:
Samstag, 25. Juni, 16.00 Uhr
Referentin:
July Sjöberg

INFORMATIONEN UND ANMELDUNG
Schloss Heidelberg
Schlosshof 1
69117 Heidelberg

Service Center der kurpfälzischen Schlösser Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen
Telefon +49 (0) 62 21 . 6 58 88-0
Telefax +49 (0) 62 21 . 6 58 88-18

Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

TREFFPUNKT UND KARTENVERKAUF
Besucherzentrum

PREIS
Schlossticket erforderlich
Führung: € 7,00 Erwachsene, € 4,00 Ermäßigte

www.schloss-heidelberg.de

Der #Pfälzerwald bei Fahrtziel Natur

15 Jahre Fahrtziel Natur – Nachhaltige Mobilität in Großschutzgebieten
Biosphärenreservat Pfälzerwald beteiligt sich an Jubiläumsaktionen

Das Schutzgebiet Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald ist seit 2009 Partner in der Kooperation „Fahrtziel Natur“, in der über 20 Großschutzgebiete in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz für den nachhaltigen Tourismus und die umweltfreundliche Mobilität vor Ort werben.

Zum 15-jährigen Jubiläum von „Fahrtziel Natur“ haben die Schutzgebiete nicht nur Gelegenheit, ihre Mobilitätsangebote bei einer Festveranstaltung in Potsdam vorzustellen, sondern können auch Partnerschaften mit anderen Schutzgebieten eingehen und zu einer – natürlich umweltfreundlichen – Reise in das jeweilige Partnergebiet einladen. Der Pfälzerwald, vertreten durch die touristische Dachorganisation Pfalz.Touristik e.V., bildet dabei ein „Tandem“ mit der Uckermark, die die Schutzgebiete Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und den Naturpark Uckermärkische Seen umfasst. Zwei Pfälzern wird so eine Reise in das Partnergebiet ermöglicht, während zwei Gäste aus der Uckermark umgekehrt den Pfälzerwald kennen lernen dürfen.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss folgende Frage richtig beantwortet werden: Nach welchem Tier ist KEINE Buslinie im Naturpark Pfälzerwald benannt: Fuchs, Luchs, Meerschweinchen, Gäsbock.
Die Antwort sollte per E-Mail oder Postkarte bis zum 15.7.2016 an info bzw. Pfalz.Touristik e.V., Martin-Luther-Str. 69, 67433 Neustadt / Weinstr. gesendet werden, als Preis für die Pfälzer winkt eine Reise inkl. Übernachtung, Anreise mit der Bahn und Freizeitangeboten in der Uckermark. Die genaue Beschreibung des Gewinnspiels gibt es unter www.pfalz.de/freizeit-und-erleben.
Die Reise kann bis zum 15.12. 2016 (spätester Rückreisetermin) eingelöst werden, nach Absprache bzgl. der Verfügbarkeit mit dem Übernachtungsbetrieb.

Hintergrundinformationen zu Fahrtziel Natur:

Seit 2001 engagieren sich die drei großen deutschen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie die Deutsche Bahn in der Kooperation Fahrtziel Natur. Gemeinsam setzen sie sich für umweltfreundliche Mobilität und nachhaltigen Naturtourismus ein. Ziel der Kooperation ist es, den touristischen Verkehr in sensiblen Naturräumen vom privaten Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern. Damit werden CO2-Emissionen eingespart und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt geleistet.

Der Pfälzerwald ist seit 2009 Partnergebiet. Die Aktionen im Rahmen der Kooperation werden von der Pfalz.Touristik, dem Naturpark (Bezirksverband Pfalz) und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gemeinsam koordiniert und durchgeführt. Dadurch entsteht auch innerhalb der Region eine stärkere Vernetzung der Partner in den Bereichen Tourismus, Naturschutz und Mobilität.

Fernverkehrszüge fahren bis Mannheim, Neustadt/Weinstr. oder Kaiserslautern. Von dort aus bietet der Rheinland-Pfalz-Takt Zugang zu allen Teilen des Pfälzerwaldes. Mit 10 ausgezeichneten „Wanderbahnhöfen“ bietet die Pfalz beste Voraussetzungen für umweltbewusste Wanderer. In der Saison erschließen Wanderbusse attraktive Ziele im Naturpark: Der Gäsbockbus (LInie 517) fährt nach Johanniskreuz und zum Haus der Nachhaltigkeit, der Kalmit-Express (Linie 503) erreicht wichtige Wanderziele und Hütten des Pfalzerwaldvereins. Der Ausflugszug Bundenthaler bringt Besucher aus der Metropolregion ins Dahner Felsenland.

Bilder / Fotonachweis:
Annweiler Burg-Trifels-3 Büro für Tourismus Annweiler
Annweiler Wassergasse: Büro für Tourismus Annweiler
Gräfenhausen Familienausflug Weinberg: Büro für Tourismus Annweiler
Trifels_Blick: Pfalz.Touristik e.V.

Kontakt
Pfalz.Touristik e.V.
Barbara Imo
Tel.: 06321-3916-923
imo

#Schlossgarten #Schwetzingen: #Schlosserlebnistag am 19. Juni 2016. „Spitzenprogramm “

Am Sonntag feiern die Schlösser und Gärten im Land den Schlosserlebnistag – und in Schwetzingen feiert man mit reichlich Programm für Kinder und Familien mit. Der Festtag der Schlösser findet 2016 bereits zum sechsten Mal in Folge statt. Er wendet sich mit seinem Programm besonders an Familien und Kinder. In Schwetzingen stehen besondere Führungen und Aktionen für Kinder auf dem Programm. Und wer an diesem Tag dem Motto entsprechend Spitzen trägt, zahlt nur den ermäßigten Eintritt in den Schlossgarten.

spiele, gartenträume und das ende der welt
In dichter Folge laden am Sonntag Führungen dazu ein, den Schlossgarten kennenzulernen. „Lust auf blinde Kuh“ etwa lautet der Titel einer Führung für Familien mit Kindern ab sechs Jahren, bei der alle gemeinsam historische Spiele spielen – am passenden Ort, im Schlossgarten (11.30 Uhr und 14.00 Uhr). Um 11.30 Uhr steht die Führung „Von der Lust am Wandeln bis zum Ende der Welt“ auf dem Programm. Bei dieser Gartenführung für die ganze Familie ist eine optische Täuschung der besondere Höhepunkt: der Teil der kurfürstlichen Badhausanlage, der im Volksmund als das „Ende der Welt“ bezeichnet wurde. Um „Fürstliche Gartenträume“ geht es schließlich um 13.30 Uhr. Bei dieser Tour werden die Ideen und Philosophien der unterschiedlichen Gartentypen lebendig.

drachen, geister und kunstvolle parkbauten
Um 14.00 Uhr tritt die Gattin des französischen Stararchitekten Nicolas de Pigage auf: Er war der Künstler, der am Ende des 18. Jahrhunderts viele der Meisterwerke des kurfürstlichen Gartens schuf. Seine Frau, gekleidet in ein Kostüm der Zeit, plaudert aus dem Nähkästchen und zeigt die Bauwerke ihres Mannes, während er auf anderen Baustellen des Kurfürsten unterwegs ist. Bei einem Rundgang für Kinder ab sechs Jahren gibt es um 16.00 Uhr Geschichten „Von Drachen, Geistern und Gespenstern“ zu hören. Und am Ende dürfen alle in der Kinderwerkstatt in der Orangerie einen beweglichen Drachen basteln. Das gesamte Programm des Tages umfasst noch viele weitere Termine im Schlossgarten. Die Übersicht über alle Veranstaltungen am Schlosserlebnistag in Schwetzingen finden sich im Internet unter www.schloss-schwetzingen.de.

Neue Tradition seit sechs jahren
Der Schlosserlebnistag, der Schlösser, findet zum sechsten Mal statt: Immer am dritten Sonntag im Juni bieten alle Monumente, die sich beteiligen, ein besonderes Programm, erlebnisorientiert und überwiegend an Familien gerichtet. Veranstalter sind die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und der Verein „Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg“, in dem sich kommunale, staatliche und private Kulturdenkmäler zusammengeschlossen haben. Das diesjährige Motto „Schlossspitzen“ wird wieder je nach Ort ganz unterschiedlich aufgegriffen. Von ungewöhnlichen Führungen bis zu Festen ist alles geboten. Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, erläutert das Konzept: „Die Idee des Schlosserlebnistags ist, dass man an diesem Tag überall mit viel Spaß die Schlösser im Land kennenlernen kann, und zwar mit einem Angebot, das keine kulturellen Schwellen errichtet und das sich besonders auch an Familien wendet.“

www.schloss-schwetzingen.de
www.schloesser-und-gaerten.de

Programm im Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

11.30 Uhr und 14.00 Uhr: „Lust auf blinde Kuh“ – Galante Spiele im Schlossgarten

11.30 Uhr: „Von der Lust am Wandeln bis zum Ende der Welt“ – Eine klassische Gartenführung für die ganze Familie

13.30 Uhr: „Fürstliche Gartenträume“ – Barockgarten und Landschaftsgarten

14.00 Uhr: „Les bâtiments de Nicolas“ – Cordula Pigage plaudert aus dem Nähkästchen

15.00 Uhr: „Vom Orient zum Okzident“ – Führung durch den Schlossgarten

16.00 Uhr: „Von Drachen, Geistern und Gespenstern – Geschichten an unheimlichen Orten“

Service und informationen

TERMIN SCHLOSSERLEBNISTAG
Sonntag, 19. Juni 2016

EINTRITT
Erwachsene 6,00 €
Ermäßigte 3,00 €
Familienkarte 15,00 €
Keine gesonderten Führungskosten

HINWEIS
Beschränkte Teilnehmerzahl bei den Führungen
Anmeldung am gleichen Tag beim Infostand Schlosskasse

INFORMATION
Schloss und Schlossgarten Schwetzingen
Schloss Mittelbau
68723 Schwetzingen

#Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ hat nun Licht

Licht nicht nur am Ende des Tunnels
Grube „Marie in der Kohlbach“ im Hohensachsener Wald ist ans Stromnetz angeschlossen – Rund 700 Besucher pro Jahr – Saison hat begonnen

Weinheim. Licht ohne lästigen Brummton, Strom ganz ohne Aggregat – das gibt es jetzt im kleinen aber historisch sehr wertvollen Besucherbergwerk „Marie in der Kohlbach“ im Wald von Weinheim-Hohensachsen. Für die regelmäßig und ehrenamtlich dort arbeitenden Männer der AG Altbergbau Odenwald ist das eine große Verbesserung – aber ebenso natürlich für die Besucher des früheren Silberbergwerkes oberhalb des Kohlbachtals in Hohensachsen. Und immerhin sind es mittlerweile 700 Menschen pro Saison, davon etwa die Hälfte Schüler und Kinder, die das kleine Bergwerk besuchen.
Sichtlich stolz nahm die AG Altbergbau in Anwesenheit von Partnern, Förderern und Behördenvertretern jetzt mit einem symbolischen Schalterdruck die neue Stromversorgung für die Grube in Betrieb.
Der „Meilenstein“ Stromanbindung ist auch ein Geburtstagsgeschenk, denn vor zwanzig Jahren öffneten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hohensachsen und ein Personenkreis die Grube, aus dem wenig später die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald entstand. Nach vielen Schwierigkeiten war es der inzwischen leider verstorbene Dr. Klaus Gründel, der mit viel Geduld und Gespür die Verhandlungen mit den zuständigen Behörden führte und es überhaupt erst ermöglichte, dass die Grube Marie seit 2008 als Besuchergrube zugelassen wurde. Heute ist die AG Altbergbau Odenwald neben ihren Aktivitäten in der „Grube Marie“ im gesamten Odenwald auf den Spuren des historischen Bergbaus unterwegs und zu einem wichtigen Ansprechpartner der Denkmalbehörden in Hessen und Baden-Württemberg geworden.
Die Bergwerker nutzten die Gunst der Stunde, als 2014 Planungen der Nachbar-Gemeinde Hirschberg bekannt wurden, mit der AWO den Waldkindergarten im Kohlbachtal ganz in der Nähe der Grube einzurichten; Strom, Wasser und Kanal wurden gelegt. Damit waren nur noch rund 300 Meter Forstweg zur „Grube Marie“ zu bewältigen. Die Genehmigungsplanung für die Untere Naturschutzbehörde bereitete das Ingenieurbüro Schulz aus Hirschberg vor und sponserte auch das Erdkabel, wie Jochen Babist bei einer kleinen Feierstunde erläuterte. Babist ist gemeinsam mit Marcel Storm Leiter der Grube. Als Projektförderer nannte Babist die Bürgerstiftung Weinheim, die Stadt Weinheim und hier insbesondere die Ortsverwaltung Hohensachsen, den Geo-Naturpark, die Gemeinde Hirschberg und die Firma Hess Natursteine aus Seeheim-Jugenheim. Innerhalb von drei Tagen war das Erdkabel verlegt, anschließend wurde der Forstweg neu geschottert.
Jochen Babist und Marcel Storm bedankten sich bei allen Unterstützern und unterstrichen die interkommunale Zusammenarbeit rund um die „Grube Marie“, besonders das Engagement des Hirschberger Bürgermeister Manuel Just aus Hirschberg für die Grube, die eigentlich auf Weinheimer Stadtgebiet liegt. Großsachsen und Hohensachsen sind aus geologischer Sicht einem kleinen Bergbaurevier zuzurechnen, das seit dem Mittelalter eine gemeinsame Geschichte teilt, beschrieb Diplom-Geologe Jochen Babist. Entsprechend sei die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald seit 2008 auch rund um Großsachsen aktiv, wo sie mit Unterstützung der Gemeinde Hirschberg und des Geo-Naturparks vier Stollenmundlöcher wiederhergestellt und gesichert hat. Stationen werden nun in geführte Wanderungen eingebunden, die auch über den neu erstellten Blütenweg führen und mit einer Besichtigung der Grube Marie enden (die anderen Bergwerke sind nicht als Besuchergruben zugänglich).
Babist präsentierte dazu auch den neuen, erweiterten Flyer, der auf der Innenseite eine Karte mit Wandermöglichkeiten und den montangeschichtlich und geologisch interessanten Punkten der Umgebung von Großsachsen und Hohensachsen enthält.
INFO: Das historische Blei- und Silberbergwerk aus dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit ist jeden vierten Samstag im Monat von Mai bis September geöffnet, Voranmeldung bei der Verwaltungsstelle Hohensachsen unter 06201-592823. Individuelle Gruppenführungen können von Mai bis Oktober unter j.babist vereinbart werden, gerne auch Rundwanderungen durch das gesamte Bergbaurevier Großsachsen-Hohensachsen ab fünf Personen (3 bis 4 Stunden).